Sneak Preview 1 – John Wick

Originaltitel: John Wick
Regie: Chad Stahelski (Regiedebut) & David Leitch (Regiedebut)
Darsteller:
Keanu Reeves (Matrix)
Michael Nyqvist (Verblendung)
Alfie Allen (Abbitte)

 

Story:
Ein ehemaliger Auftragsmörder kehrt aus dem Ruhestand zurück um den zu jagen, der ihm nach dem Tod seiner Frau alles was übrig blieb genommen hat.

 

Meine Meinung:
Was für ein cooles Regiedebut der beiden! Ein absoluter Actionleckerbissen zum (für mich) Jahresende bzw. zum Jahresanfang (für den normalen Kinostart)!

 

Das letzte Mal, dass ich so einen coolen Keanu Reeves gesehen habe war tatsächlich MATRIX und das ist ja nun auch schon wieder eine Weile her. Ich muss aber gestehen, dass ich 47 RONIN selber noch nicht gesehen habe, von daher kann es ja auch noch sein, dass ich meine Aussage hier revidiere.

 

Persönliches Überraschungshighlight war natürlich den guten Alfie Allen auf der großen Leinwand zu sehen, hatte ich doch das Vergnügen mit ihm auf der RingCon 2014 zu arbeiten. Sehr sympathischer Kerl der hier die Rolle des russischen, reichen Jünglings toll verkörpert.

 

Ich denke als Highlight im Generellen muss man jeden einzelnen Schusswechsel aufzählen. Was sie hier mit Reeves Charakter darstellen ist einfach ganz großes und krasses Actionkino, dass für so manchen Zwischenjubel im Publikum gesorgt hat.

 

Ich kann hier nur voll und ganz meine Empfehlung aussprechen!

 

Bewertung:
9 vom 10

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23.12.14 20:02, kommentieren

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DVD Review 1 - Sarahs Schlüssel

Originaltitel: Elle s'appelait Sarah
Regie:Gilles Paquet-Brenner (Walled In)
Darsteller:
Kristen Scott Thomas (Der Englische Patient)
Mélusine Mayance (Michael Kohlhaas)
Niels Arestrup (Ein Prophet)

Story:
Im modernen Paris entdeckt eine Journalistin bei ihren Recherchen, dass ihr Leben mit dem ihrer kommenden Story immer mehr verflochten ist. Genauer mit einem Mädchen und der Masseninhaftierung von 1942 in Vél' d'Hiv, Frankreich.

Meine Meinung:
Keine typische Samstagabend zu Hause bleib Couchkost, sondern durchaus anspruchsvolleres Kino über das dunkle Schattenthema der neueren Zeit, die Judenverfolgung.
Für ein ins Stpcken geratene Magazin soll die Journalisten Julie einen mehrseitigen Bericht über die Masseninhaftierung von Juden im Jahr 1942 in Frankreich schreiben. Ihre Familie ist ganz eng mit dem Schicksal einer jüdischen Familie aus dieser Zeit verknüpft. Durch diesen Umstand haben wir die schöne Möglichkeit der immer wiederkehrenden Flashbackszenen und der Film wechseln thematisch dadurch eben immer gut zwischen 2009 und 1942 hin und her. Man erlebt die Geschichte aus der Sicht von zwei Zeitebenen und zwei Famiiien die einige Überschneidungspunkte haben.
Viel besser hätte man diesen Film nicht machen können. Er hatte eine gewisse Spannung und Leidenschaft aber auch jede Menge Mitgefühl mit den Charakteren und Unverständnis mit dem brutalen Geschehenen, in dem es aber immer mal wieder ein vom Autor eingebrachtes Hoffnungslicht gibt (Bsp. der Wärter der Sarah zur Flucht verhilft).
Ein sehr guter Film für die dunkle Jahreszeit. Am Besten dazu eine heisse Tasse Tee und eine Wolldecke. Es wird kein Feelgood Moment aufkommen, aber es wird fesselnd und berühend sein!

Bewertung:
7 vom 10

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18.12.14 23:18, kommentieren